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Glama

EnfusionTexKit

Headless PBR-Texture-Adapter für Arma Reforger / Enfusion — von einer Quelltextur zum einsatzbereiten .emat im Addon, per MCP oder CLI.

TexKit portiert die Map-Erzeugungs-Algorithmen von Materialize (GPL-3.0) in einen schlanken Python-Kern und ergänzt genau das, was Materialize für Enfusion prinzipbedingt nicht liefern kann: das korrekte Enfusion-Kanal-Packing, die .emat-Generierung und die atomare Ablage im Ziel-Addon.


Warum das Ganze

Materialize erzeugt gute PBR-Einzelmaps, aber sein Output passt nicht auf Enfusion:

  • Die Property-Map packt nur R/G/B — Enfusion braucht Occlusion in NMO.a und Roughness in BCR.a.

  • Materialize liefert Smoothness, Enfusion will Roughness (R = 1 − S).

  • .emat-Erzeugung und Addon-Ablage fehlen komplett.

TexKit schließt diese Lücke. Es ist bewusst ein Adapter, kein Materialize-Ersatz: kein GUI, keine Echtzeit-Vorschau, kein GPU-Pfad. Quelltextur (oder fertige Materialize-Exporte) rein → fertiges Enfusion-Material im Addon raus. Materialize bleibt für die Handarbeit (Tiling, Alignment) im Werkzeugkasten.


Related MCP server: Context3D MCP Server

Was es kann

  • End-to-end Map-Generierung aus einer einzigen Diffuse-Quelltextur: Licht/Schatten-Entfernung → Height → Normal (DirectX) → Metallic/Roughness → AO → optional Edge-Wear.

  • Enfusion-Kanal-Packing nach Vanilla-Konvention (BCR / NMO / Opacity).

  • Material-Presets als Erkennungslogik, nicht als Flachwerte — eine Uniform bleibt matt, ihre Schnallen glänzen trotzdem (siehe Presets).

  • Zwei-Phasen-.emat-Flow, der echte .edds-GUIDs aus dem Workbench-Import verdrahtet.

  • Ingest-Brücke für bereits in Materialize erzeugte Einzelmaps (Smoothness→Roughness, Normal-Y-Konvention).

  • Kanal-Kontaktblatt pro Lauf als visuelle Kontrolle + tex_inspect für Zahlen ohne Viewer-Fehldeutung.

  • Läuft als MCP-Server (für Claude) und als CLI über demselben Kern.

Nicht-Ziele (v1)

Kein GUI/Vorschau, kein GPU-Pfad, kein eigener BCn/EDDS-Encoder (die Workbench kompiliert PNG→.edds), kein Tiling-Maker, kein Perspektiv-Alignment, keine Modell-/Prefab-Zuweisung (das macht enfusion-mcp).


Installation & Start

Runtime: Python ≥ 3.12, Abhängigkeiten numpy, pillow, scipy.

Als MCP-Server (registriert in claude_desktop_config.json und ~/.claude.json)

uv run --no-project --with mcp --with numpy --with pillow --with scipy server.py

--with mcp allein würde eine isolierte Umgebung ohne den Bildstack erzeugen. Das mcp-Paket bleibt bewusst nicht global installiert.

Als CLI

python cli.py <command> ...

Der Zwei-Phasen-Workflow

Feldbefund aus Vanilla und Phillips Addons: .emat referenziert ausschließlich .edds, nie PNG. Die .edds (+ .edds.meta mit GUID) entsteht erst durch den Workbench-Import. Deshalb ist der Ablauf zwingend zweistufig:

┌─ Phase 1 (TexKit) ──────────────┐   ┌─ Dazwischen ────────┐   ┌─ Phase 2 (TexKit) ─────────────┐
│ tex_material / material         │   │ Workbench-Import     │   │ tex_emat / material-finalize    │
│ Quelle → Maps → Packing →       │──▶│ PNG → .edds +        │──▶│ liest GUIDs aus .edds.meta,     │
│ PNGs atomar ins Addon staged    │   │ .edds.meta (WB-GUID) │   │ schreibt fertiges .emat         │
└─────────────────────────────────┘   └─────────────────────┘   └─────────────────────────────────┘

Fehlen in Phase 2 die .edds.meta, bricht TexKit mit einer klaren Import-Aufforderung ab, statt ein kaputtes Material zu schreiben. Der Workbench-Import selbst läuft außerhalb von TexKit (headless via enfusion-mcp orchestrierbar).


MCP-Werkzeuge

Alle Tools sind zustandslos — jeder Aufruf ist vollständig über seine Argumente beschrieben.

Tool

Phase

Zweck

tex_material(source, preset, addon_dir, name, sub_path?, overrides?, overwrite?)

1

End-to-end: Quelle → alle Maps → Packing → atomar ins Addon staged, mit Kontaktblatt. Schreibt bewusst noch kein .emat.

tex_generate(source, preset, out_dir, overrides?)

Nur Maps + Kontaktblatt in einen freien Ordner (kein Addon-Schreiben). Für Experimente/Sichtprüfung.

tex_emat(addon_dir, name, family, sub_path?, overwrite?)

2

Schreibt das .emat, nachdem die Workbench die PNGs zu .edds importiert hat. Liest GUIDs aus .edds.meta.

tex_pack(maps_dir, out_dir, name, normal_y?)

Ingest: Materialize-Einzelmaps → BCR/NMO. Invertiert Smoothness zu Roughness. normal_y: directx (Default) / opengl.

tex_params(preset?)

Alle Presets mit sämtlichen Parametern + Defaults als JSON. Die Feldnamen sind zugleich die gültigen Override-Pfade.

tex_inspect(image)

Kanalstatistiken (min/max/mean je R/G/B/A) + Neutralitäts-Hinweise — prüft BCR/NMO/Masken ohne Viewer.


CLI

Spiegelt die MCP-Tools; Fehler → error: ... auf stderr + Exit 1.

# Nur Maps + Kontaktblatt in einen Ordner
python cli.py generate <source> --preset metall --out <dir> [--overrides '{"roughness.base_rough":0.5}']

# Phase 1: Maps ins Addon stagen
python cli.py material <source> --preset stoff --addon <addon_dir> --name MyMat [--sub-path Assets/TexKit] [--overwrite]

# Phase 2: .emat aus .edds.meta-GUIDs (nach Workbench-Import)
python cli.py material-finalize --addon <addon_dir> --name MyMat --family stoff [--overwrite]

# Ingest: Materialize-Einzelmaps packen
python cli.py pack <maps_dir> --out <dir> --name MyMat [--normal-y directx|opengl]

# Presets + Parameter als JSON listen
python cli.py params

Material-Presets

Presets sind Erkennungslogik, keine Flachwerte. Reale Assets mischen Materialien in einer Textur — jede Familie definiert daher neben den Basiswerten eine Detail-Erkennung (Sättigungs-/Luminanz-Heuristik), die abweichende Bereiche findet und dort Metalness/Roughness lokal umsteuert.

Preset

Basis

Erkennung tut

Cutout

metall

metallisch, glänzend

senkt Metal/Glanz auf Dreck, Rost, Gummi-/Stoffanteilen (auch für Fahrzeuge/lackiertes Metall)

nein

stoff

matt, Metal 0 (base_rough=0.92)

gibt nur an Metall-Hardware und Glanzleder Glanz frei (strengere Schwellen: sat_gain=4.0, lum_floor=0.35)

nein

foliage

dielektrisch matt (base_rough=0.75)

Metal hart 0 (detect_gain=0, metal_cap=0) — Alphakanal Pflicht, erzeugt _Opacity

ja

Overrides per flachem Punktpfad-Dict — der Pfad ist entweder ein Top-Level-Preset-Feld oder ein sub_params.feld:

{ "roughness.base_rough": 0.5, "edge_wear": 0.2, "metallic.sat_gain": 3.0 }

tex_params listet jeden gültigen Pfad. Ein unbekannter Pfad wirft ValueError mit Nennung des Pfads.


Kanal-Konventionen

Datei

Packung

<Name>_BCR

BaseColor (RGB) + Roughness in A

<Name>_NMO

Normal.RG (DirectX, Y-down/Grün invertiert) + Metal in B + Occlusion/AO in A

<Name>_Opacity / _Mask

Graustufe in RGB, A = 255 (nur bei Cutout-Presets)

⚠️ Viewer deuten Daten-Alpha als Transparenz fehl. Beurteile gepackte Maps deshalb nie am RGBA-Bild direkt, sondern über das Kontaktblatt (<Name>_contact.png, pro Lauf erzeugt) oder tex_inspect.

Die Silhouetten-Maske wird immer genutzt, wenn die Quelle echte Transparenz trägt (alpha.min() < 1.0, Schwelle alpha ≥ 8/255) — sonst prägen sich Hintergrund-Halos in Height/Normal ein. cutout-Presets verlangen diese Maske zusätzlich und brechen ohne Alpha mit ValueError ab.


Robustheit

  • Atomare Schreibvorgänge: erst temp, dann rename — kein halbes PNG landet im Addon.

  • Staging innerhalb des Addons (gleiche Partition ⇒ echter Rename, kein EXDEV-Copy): der Normalfall ist ein einziger atomarer Verzeichnis-Rename.

  • Überschreibschutz: existierende Zieldateien ⇒ Abbruch mit Kollisionsliste, außer overwrite=True.

  • Rollback mit Rettungsanker: schlägt ein Overwrite mittendrin fehl, wird vollständig zurückgerollt; überschriebene Dateien liegen im _backup und werden nie stillschweigend gelöscht.

  • Kontaktblatt landet neben Data/, nicht darin (unregistrierte PNGs im Asset-Baum erscheinen sonst als 0000-GUID-Transienten im Resource Browser).


Projektstruktur

EnfusionTexKit/
├── texkit/                  # Rechenkern — importiert weder MCP noch CLI
│   ├── ops.py               # Box-Blur, Blur-Pyramide, Push-Pull-Inpaint, Resampling, atomares Speichern
│   ├── diffuse.py           # Edit-Diffuse (Licht/Schatten/Hotspot-Entfernung)
│   ├── height.py            # Height-from-Diffuse (Frequency-EQ)
│   ├── normal.py            # Normal-from-Height (Vorwärtsdifferenzen, DirectX-G)
│   ├── metallic.py          # Metallic-Heuristik (HSL-Distanz)
│   ├── roughness.py         # Roughness (invertierte Smoothness)
│   ├── ao.py                # Multi-Scale AO
│   ├── edge.py              # Curvature/Edge-Map (fließt optional in Roughness)
│   ├── presets.py           # metall/stoff/foliage + Override-Auflösung
│   ├── packer.py            # BCR/NMO/Mask/Opacity-Packing
│   ├── emat.py              # .emat-Generator aus templates/
│   ├── contact.py           # Kanal-Kontaktblatt
│   ├── ingest.py            # Materialize-Export-Erkennung & -Übernahme
│   ├── validate.py          # Name/sub_path/preset-Validierung (von server.py & cli.py geteilt)
│   └── pipeline.py          # Orchestrierung: generate / material / finalize_material
├── templates/               # .emat-Vorlagen je Familie (aus Vanilla destilliert)
├── server.py                # MCP-Server (stdio)
├── cli.py                   # CLI-Zugang
├── tests/                   # Golden- & Invarianten-Tests, Dogtag-Fixture (61 Tests)
├── docs/                    # Spec, Plan, Backlog, Verifikation
└── LICENSE                  # GPL-3.0

Tests

python -m pytest
  • Golden-Tests: Referenztextur → SHA-256 der Maps; Algorithmus-Drift schlägt an.

  • Invarianten-Tests: NMO außerhalb der Silhouette neutral, Roughness-Roundtrip, Kanalbelegung, Masken RGB-identisch mit A=255.

  • Realfall-Fixture: der Dogtag-Durchlauf.

test_server_smoke wird ohne mcp im Test-Interpreter übersprungen; der echte Regressionsschutz für server.py ist der uv-Smoke (uv run --with mcp ... -c "import server").

Status (2026-08-03): v1 auf master, 61 Tests grün, MCP registriert. Engine-Parse live verifiziert (Workbench lädt/parst das erzeugte .emat). Offen: reine In-World-Sichtprüfung (Normal-Richtung/Glanz am Objekt im Licht).


Status & Roadmap

Voller Backlog aus dem Final-Review: docs/backlog.md.

v1.1 (Aufräumen): ungenutzte write_meta/texture.meta.tpl markieren, scipy aus Deklaration streichen (deklariert, nie importiert), Zweierpotenz-Warnung, overlay_blur_frac verdrahten oder entfernen.

v2 (Substanz): .gamemat/SurfaceProperties je Familie differenzieren, voll templategetriebene Slot-Ableitung in finalize_material, Ingest-Cutout-Support, weitere Familien (Leder/Holz/Gummi), Tiling-Maker, Alignment, GPU-Pfad, Workbench-Auto-Import-Verkettung, .mtz-Import.


Lizenz

GPL-3.0. Die Map-Erzeugungs-Algorithmen sind Ports aus Materialize (GPL-3.0), daher steht das gesamte Projekt unter GPL-3.0. Lokale Nutzung ist davon unberührt — die GPL-Pflichten greifen nur bei Weitergabe.

Install Server
A
license - permissive license
A
quality
B
maintenance

Maintenance

Maintainers
Response time
Release cycle
Releases (12mo)
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