Ida-Memory
Click on "Install Server".
Wait a few minutes for the server to deploy. Once ready, it will show a "Started" state.
In the chat, type
@followed by the MCP server name and your instructions, e.g., "@Ida-Memoryremember that I like hiking"
That's it! The server will respond to your query, and you can continue using it as needed.
Here is a step-by-step guide with screenshots.
Ida-Memory
Ein eigenständiger MCP-Server (Model Context Protocol): ein gemeinsames, themenübergreifendes Wissensgraph-Gedächtnis, das mehrere KIs/Connectors gleichzeitig verbinden können (z.B. Claude Desktop, claude.ai, mehrere claude.ai Routinen wie Ida-Telegram). Getrennt von Ida-Untis und Ida-Telegram -- ein eigener Container, ein eigenes Repo, keine Abhängigkeit dazwischen.
Baut exakt auf dem Datenmodell und den Werkzeugnamen des offiziellen
MCP-Referenzservers @modelcontextprotocol/server-memory
auf -- dieselben neun Tools, dieselbe Semantik, dasselbe JSONL-Speicherformat.
Der Unterschied: das Original spricht nur stdio (lokal, ein Prozess pro
Client) und kann daher nicht als gemeinsamer Remote-Server für mehrere KIs
gleichzeitig gehostet werden. Ida-Memory ist eine native Python-Neuimplementierung
mit identischem Verhalten, aber über Streamable HTTP -- lauffähig als ein
einziger Container, den beliebig viele MCP-Clients gleichzeitig über einen
Cloudflare Tunnel verbinden.
Datenmodell
Entity:
{name, entityType, observations: [text, ...]}-- ein Ding, das man sich merken will (Person, Projekt, Vorliebe, Fakt-Themenblock, ...).Relation:
{from, to, relationType}-- eine gerichtete Beziehung zwischen zwei Entities (z.B."Ida" --arbeitet_an--> "Ida-Memory").
Gespeichert als JSONL (memory.jsonl, eine JSON-Zeile pro Entity/Relation)
in einem persistenten Docker-Volume.
Warum das auch nach Jahren noch günstig bleibt
Der Verlauf ohne Limit hätte ein Problem: bringt ein Client jedes Mal den kompletten Wissensstand mit, wird das mit wachsendem Bestand (im Lauf der Jahre potenziell tausende Einträge) immer teurer -- viele Tokens für Fakten, die für die aktuelle Frage gar nicht relevant sind. Deshalb:
search_nodes/open_nodessind der Normalfall. Sie geben nur Treffer zurück, nie den ganzen Graphen -- so bleibt jede Abfrage klein, unabhängig davon, wie groß das Gedächtnis insgesamt ist.search_nodesdeckelt zusätzlich die Trefferzahl (SEARCH_RESULT_LIMIT, Standard 30 -- über dem offiziellen Original hinaus, das keine Grenze kennt). Ein zu allgemeiner Suchbegriff kann sonst bei großem Bestand trotzdem hunderte Treffer liefern. Gibt es mehr Treffer als angezeigt, steht das explizit in der Antwort, damit gezielter nachgefragt werden kann.read_graph(alles auf einmal) bleibt für den Sonderfall verfügbar, liefert aber ab einer gewissen Größe einen Warnhinweis, stattdessen gezielt zu suchen.
Damit bekommt eine KI immer genug Kontext, um eine Frage zu verstehen, aber nicht mehr als nötig -- auch wenn aus zehn heutigen Fakten in ein paar Jahren zehntausend geworden sind.
Das gilt genauso beim Schreiben, nicht nur beim Lesen. Der Server kann
selbst nicht beurteilen, was "wichtig" ist -- das entscheidet die
schreibende KI bei jedem Aufruf von create_entities/create_relations/
add_observations. Die Tool-Beschreibungen und die Server-instructions
weisen die verbundenen KIs deshalb ausdrücklich an:
Nur dauerhaft nützliche, wirklich relevante Fakten speichern -- nicht jede beiläufige oder einmalige Kleinigkeit.
Eine
observationnur an die Entity hängen, zu der sie tatsächlich gehört -- nicht vorsorglich an mehrere.
Der Grund: ein mit Trivialkram vollgeschriebener Graph macht später auch
die bewusst begrenzten Suchergebnisse (search_nodes-Limit) weniger
brauchbar -- jeder unwichtige Eintrag konkurriert um einen der begrenzten
Plätze in der Trefferliste. Weniger, aber relevante Einträge sind besser
als möglichst viele.
Architektur
KI/Client 1 (z.B. claude.ai) --https--> Cloudflare Tunnel (öffentliche Domain)
KI/Client 2 (z.B. eine Routine) --https--> |
KI/Client 3 (z.B. Claude Desktop) --https--> v
127.0.0.1:4568 auf deinem Server
|
v
Docker-Container "ida-memory-mcp"
|
v
/data/memory.jsonl (Docker-Volume)Der Container published seinen Port nur auf 127.0.0.1 -- von außen
nicht direkt erreichbar, nur über den bereits laufenden cloudflared-Prozess.
Zusätzlich verlangt der Server bei jeder Anfrage ein geheimes Token
(MCP_AUTH_TOKEN) -- alle verbundenen Clients teilen sich denselben Token
und damit dasselbe Gedächtnis.
Voraussetzungen
Docker + Docker Compose auf dem Server
Ein bereits eingerichteter und verbundener Cloudflare Tunnel auf diesem Server
1. Einrichten, bauen, starten
git clone https://github.com/<dein-user>/Ida-Memory.git
cd Ida-Memory
cp .env.example .env.env mit MCP_AUTH_TOKEN ausfüllen (z.B. openssl rand -hex 32).
Image bauen lassen: Bei jedem Push auf main baut
.github/workflows/docker-publish.yml das Image automatisch nach
ghcr.io/<dein-user>/ida-memory:latest. Einmalig auf öffentlich stellen
(GitHub -> Profil -> Packages -> ida-memory -> Package settings ->
Change visibility -> Public), damit docker compose es ohne Login ziehen kann.
docker compose pull
docker compose up -d
docker compose logs -f2. An den bestehenden Cloudflare Tunnel anbinden
Analog zu Ida-Untis/Ida-Telegram, nur mit eigenem Hostname und Port 4568:
ingress:
- hostname: memory.deine-domain.de
service: http://localhost:4568
- service: http_status:404(Bzw. im Zero-Trust-Dashboard unter Public Hostname eintragen.) Danach
cloudflared neu laden.
3. Als MCP-Connector hinzufügen
Für jede KI, die mitlesen/schreiben soll (z.B. claude.ai -> Einstellungen -> Connectors -> Add custom connector), als URL:
https://memory.deine-domain.de/mcp?token=<MCP_AUTH_TOKEN>Für die Ida-Telegram-Routine: denselben Connector zusätzlich bei den Konnektoren der Routine auswählen und in den Routine-Anweisungen erwähnen, dass für themenübergreifendes Wissen dieser Connector zu benutzen ist (steht im Ida-Telegram-README bereits als Vorschlag für den Anweisungstext).
Verfügbare MCP-Tools
Namen und Verhalten entsprechen 1:1 dem offiziellen Referenzserver:
Tool | Zweck |
| Legt neue Entities an ( |
| Legt neue, gerichtete Relations an ( |
| Hängt Beobachtungen an eine bestehende Entity an. Fehler, wenn die Entity nicht existiert. |
| Löscht Entities und alle Relations, die sie referenzieren. |
| Entfernt einzelne Beobachtungstexte, ohne die Entity zu löschen. |
| Löscht exakt passende Relations. |
| Gibt den kompletten Graphen zurück -- teuer bei großem Bestand, siehe oben. |
| Volltextsuche über Namen/Typ/Beobachtungen, Trefferzahl begrenzt ( |
| Gibt gezielt bekannte Entities zurück (z.B. aus einem vorherigen |
Lokal testen ohne Cloudflare
docker compose up -d
curl -H "Authorization: Bearer $MCP_AUTH_TOKEN" http://127.0.0.1:4568/healthzTroubleshooting
Container startet nicht:
docker compose logs-- meist fehltMCP_AUTH_TOKENin.env.Claude/eine KI bekommt 401: Token in Client-Konfiguration und
.envvergleichen.add_observationsmeldet "existiert nicht": Die Entity muss vorher übercreate_entitiesangelegt werden --add_observationslegt keine neuen Entities an.Gedächtnis nach Neustart leer: Prüfen, ob
docker compose down(ohne-v) statt versehentlichdocker compose down -vbenutzt wurde ---vlöscht auch das benannte Volumeida-memory-data.
This server cannot be installed
Maintenance
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