JobSpy Cowork MCP Server
Click on "Install Server".
Wait a few minutes for the server to deploy. Once ready, it will show a "Started" state.
In the chat, type
@followed by the MCP server name and your instructions, e.g., "@JobSpy Cowork MCP Serversearch for python developer jobs in Berlin"
That's it! The server will respond to your query, and you can continue using it as needed.
Here is a step-by-step guide with screenshots.
JobSpy Cowork MCP Server
Ein MCP-Server, der echte Stellenanzeigen über 11 freie Quellen durchsucht — die offizielle deutsche Bundesagentur-für-Arbeit-API, acht Remote-/Job-APIs (Himalayas, Remotive, RemoteOK, Arbeitnow, Jobicy, WeWorkRemotely, The Muse, HackerNews „Who is hiring") sowie Indeed + LinkedIn via JobSpy — gebaut als Custom Connector für Claude Cowork (oder Claude.ai / Desktop / Code).
5 Tools: search_all_jobs (alle Quellen parallel, dedupliziert — bestes Standard-Tool), search_german_jobs (Arbeitsagentur), search_remote_jobs (nur Remote), search_jobs (JobSpy direkt), list_job_sources (Quellen-Katalog). Alles frei, kein Key, keine Proxys nötig.
Der Server ist für öffentlichen Betrieb gehärtet: Per-IP-Rate-Limit, Concurrency-Cap um die Scraper (schützt die geteilte Datacenter-IP vor Bans), Non-Root-Container, Healthcheck + Watchdog. Für viele Nutzer gilt trotzdem: eine 1-GB-Gratis-VM mit einer IP skaliert nicht beliebig — der robuste Weg ist, dass jede/r die eigene Gratis-Instanz deployt (Anleitung unten).
Wie es gebaut ist: reines Python mit FastMCP. JobSpy wird direkt im Prozess aufgerufen — keine Shell, kein Docker-Subprocess. Dadurch existiert die Command-Injection-Lücke typischer Wrapper hier gar nicht. Ein Codebase, zwei Betriebsarten:
stdio(lokal) undhttp(öffentlich, für Cowork).
⚠️ Das Wichtigste zuerst: Cloud-IPs werden geblockt
Cowork verbindet sich aus Anthropics Cloud zu deinem Server — lokale MCP-Server funktionieren in Cowork nicht. Dein Scraper muss also öffentlich gehostet sein und läuft damit auf einer Datacenter-IP.
LinkedIn, Glassdoor und Indeed blocken Datacenter-IPs gezielt. Konsequenz:
Betrieb | Kosten | LinkedIn/Glassdoor | Indeed/Google/ZipRecruiter |
Lokal (dein Rechner, Heim-IP) | kostenlos | ✅ funktioniert | ✅ funktioniert |
Cloud ohne Proxys | ~$7/mo Hosting | ❌ meist geblockt | ⚠️ oft ok, mal geblockt |
Cloud mit Residential-Proxys | Hosting + Proxys (~$/GB) | ✅ funktioniert | ✅ funktioniert |
Für Cowork brauchst du also Residential-Proxys, damit alle Börsen zuverlässig laufen. Der Server ist vollständig proxy-ready (siehe Proxys). Ohne Proxys kannst du dich in der Cloud auf Indeed/Google beschränken — die gehen oft auch so.
Related MCP server: JobSpy MCP Server
Schnellstart: lokal testen (2 Minuten, kostenlos)
Voraussetzung: uv (hast du bereits) oder Python 3.10+.
cd jobspy-cowork-mcp
uv sync # bzw. pip install -r requirements.txt
# Sofort-Test ohne Claude — scrapt echte Jobs und zeigt sie an:
uv run python example_search.py "python developer" "Berlin, Germany"Bekommst du eine Liste echter Jobs? Dann funktioniert alles. (Von deiner Heim-IP klappt das ohne Proxys.)
Für Cowork deployen
Cowork braucht eine öffentliche HTTPS-URL, die Streamable HTTP spricht. Zwei Wege liegen bei:
Render | Oracle Cloud Always Free | |
Kosten | ~7 $/mo (Starter-Plan) | dauerhaft kostenlos (2 OCPU/12 GB ARM) |
Setup-Aufwand | 5 Minuten, HTTPS inklusive | 20–30 Minuten, du bist der Sysadmin |
HTTPS | automatisch (onrender.com) | selbst einrichten (Caddy, liegt bei) |
Proxy-Bedarf für LinkedIn/Glassdoor | ja | ja, genauso — Oracle-IPs werden von Cloudflare/LinkedIn eher noch aggressiver geblockt als der Durchschnitt |
Render ist der schnellere Weg, Oracle der günstigere. Beide Anleitungen unten — Railway/Fly.io gehen ebenfalls, analog zu Render.
Schritt 1 — Code auf GitHub
cd jobspy-cowork-mcp
git init && git add -A && git commit -m "JobSpy Cowork MCP server"
# neues, PRIVATES GitHub-Repo anlegen und pushen:
git remote add origin https://github.com/<dein-user>/jobspy-cowork-mcp.git
git push -u origin mainSchritt 2 — auf Render deployen
Render → New + → Blueprint → dein Repo wählen. Render liest
render.yaml.Vor dem Deploy unter Environment setzen:
MCP_HTTP_PATH→ ändere den zufälligen Teil, z. B./mcp-a8f3c2e1b9/. Das ist dein Zugangsschutz — nur wer die volle URL kennt, erreicht den Server. Merk dir den Wert.JOBSPY_PROXIES→ deine Residential-Proxys (siehe unten). Ohne die klappen LinkedIn/Glassdoor in der Cloud nicht zuverlässig.
Create → warten, bis „Live". Du bekommst eine URL wie
https://jobspy-cowork-mcp.onrender.com.Test:
https://<deine-url>/healthmussokzeigen.
Nimm den Starter-Plan ($7/mo), nicht Free — Free-Instanzen schlafen nach ~15 Min ein, dann läuft die erste Cowork-Anfrage in einen Timeout, bis der Server wieder wach ist.
Deine Connector-URL ist dann: https://<deine-url>/mcp-a8f3c2e1b9/ (Host + dein geheimer Pfad).
Alternative zu Schritt 2 — auf Oracle Cloud Always Free deployen
Kein API-Key/Token nötig — alles läuft über die Console-UI und ein Cloud-Init-Skript, das beim ersten Boot automatisch läuft.
Instanz erstellen: Oracle Console → Compute → Instances → Create Instance.
Name:
jobspy-mcpImage: Ubuntu (aktuelle LTS)
Shape: Ändern → Ampere (ARM) →
VM.Standard.A1.Flex, 2 OCPU / 12 GB (Always-Free-Kontingent)SSH-Key: neues Schlüsselpaar erzeugen lassen und den privaten Key selbst herunterladen (brauchst du für SSH-Zugriff später — bleibt bei dir)
Advanced options → Management → Initialization script → Inhalt von
deploy/oracle-cloud-init.yamleinfügen, vorherGITHUB_USERdurch deinen GitHub-Namen ersetzenCreate
Firewall auf VCN-Ebene öffnen (zusätzlich zum OS-Firewall, den das Skript schon regelt): Instanz-Detailseite → Subnetz-Link → Security List → Add Ingress Rules → TCP 80 und TCP 443, Source
0.0.0.0/0.Öffentliche IP notieren (steht auf der Instanz-Detailseite), dann per SSH verbinden (
ssh ubuntu@<ip>mit dem heruntergeladenen Key) und ausführen:curl -O https://raw.githubusercontent.com/<dein-user>/jobspy-cowork-mcp/main/deploy/caddy-setup.sh chmod +x caddy-setup.sh ./caddy-setup.sh <deine-öffentliche-ip>Das richtet automatisches HTTPS ein (über sslip.io, kein eigener Domainname nötig) und zeigt dir am Ende deine fertige Connector-URL.
Test:
https://<ip-mit-bindestrichen>.sslip.io/healthmussokzeigen.Proxys nachtragen (empfohlen für LinkedIn/Glassdoor): auf der VM in
/opt/jobspy-cowork-mcp/.enveintragen und den Container neu starten (docker restart jobspy).
Schritt 3 — als Connector in Cowork/Claude hinzufügen
In Claude/Cowork: Settings → Connectors → Add custom connector (Bei Team/Enterprise muss das ein Owner unter Organization settings → Connectors tun.)
Transport: Streamable HTTP. URL: deine Connector-URL von oben.
Speichern, verbinden. Fertig — Cowork hat jetzt das Tool
search_jobsund kann bei deinen Bewerbungen selbst Jobs suchen.
Proxys
Nötig für zuverlässiges Cloud-Scraping (v. a. LinkedIn/Glassdoor). Du brauchst Residential- oder Mobile-Proxys (Datacenter-Proxys werden ebenfalls geblockt). Anbieterkategorie: „residential rotating proxies" — es gibt viele, pro GB abgerechnet.
Format (JobSpy), als Env-Var JOBSPY_PROXIES, komma-getrennt:
user:pass@host:port,user:pass@host:port,localhostBei Render/Railway/Fly trägst du das als Secret Env-Var ein (nicht in den Code!).
Lokal in
.env(siehe.env.example) — lokal brauchst du meist gar keine.
Das Tool: search_jobs
Parameter | Typ | Default | Beschreibung |
| str | – | Suchbegriffe, z. B. „python backend developer" |
| str |
| Stadt/Region, z. B. „Berlin, Germany". |
| list |
| Börsen: indeed, linkedin, glassdoor, google, zip_recruiter, bayt, naukri, bdjobs |
| int |
| Ergebnisse pro Börse (1–100) |
| int |
| nur Jobs der letzten N Stunden (0 = kein Filter) |
| str? | – | fulltime, parttime, internship, contract |
| bool |
| nur Remote-Stellen |
| int |
| Umkreis in Meilen |
| str |
| Land für Indeed & Glassdoor |
| str? | – | eigener Google-Query (überschreibt den automatischen) |
| bool |
| volle LinkedIn-Beschreibungen holen (deutlich langsamer) |
| bool |
| (gekürzte) Beschreibungen mitliefern |
| int |
| erste N Treffer überspringen (Pagination) |
| list? | – | Proxys für diesen Aufruf (überschreibt |
Rückgabe: JSON { count, sites_searched, jobs: [...] }. Jeder Job hat Titel, Firma, Ort, Gehaltsspanne, Remote-Flag, Bewerbungs-URL (job_url / job_url_direct) und eine gekürzte Beschreibung.
Tempo-Tipp: LinkedIn rate-limitet ab ~10 Seiten pro IP. Für schnelle, zuverlässige Läufe: results_wanted moderat halten und linkedin_fetch_description=false. Cowork bricht Tool-Aufrufe nach 5 Min ab.
Bonus: als lokaler Connector in Claude Desktop / Claude Code
Kostenlos, deine Heim-IP, beste Trefferquote (aber nicht in Cowork nutzbar):
Claude Code:
claude mcp add jobspy -- uv --directory C:\Users\Momo\jobspy-cowork-mcp run python server.py(mit MCP_TRANSPORT=stdio)
Claude Desktop (claude_desktop_config.json):
{
"mcpServers": {
"jobspy": {
"command": "uv",
"args": ["--directory", "C:\\Users\\Momo\\jobspy-cowork-mcp", "run", "python", "server.py"],
"env": { "MCP_TRANSPORT": "stdio" }
}
}
}Troubleshooting
Symptom | Ursache / Fix |
| IP geblockt → |
Erste Cowork-Anfrage timeouten | Render Free-Instanz schlief → Starter-Plan |
Tool-Aufruf bricht ab (>5 Min) |
|
LinkedIn liefert wenig | rate-limitet — Proxys nutzen, kleiner batchen |
Connector verbindet nicht | URL inkl. Geheim-Pfad korrekt? |
Konfiguration (Env-Vars)
Alle in .env.example dokumentiert. Wichtigste: MCP_TRANSPORT (stdio|http), MCP_HTTP_PATH (Geheim-Pfad), JOBSPY_PROXIES, optional MCP_AUTH_TOKEN (Bearer-Token, für Clients die Auth verlangen).
Härtung / öffentlicher Betrieb:
RATE_LIMIT_PER_MIN(Default40) — Requests pro Minute und IP; darüber HTTP 429.0schaltet das Limit ab.JOBSPY_CONCURRENCY(Default1) — gleichzeitige Indeed/LinkedIn-Scrapes. Niedrig halten: unbegrenzte Parallel-Scrapes über eine Datacenter-IP führen zu IP-Bans.search_all_jobsnutzt Indeed/LinkedIn (JobSpy) standardmäßig nicht — nur wenninclude_jobspy=true. Die freien APIs sind der sichere öffentliche Default; die Scraper teilen sich die eine IP.Container läuft als Non-Root (uid 10001) mit HEALTHCHECK; ein Host-Watchdog-Cron (im cloud-init) startet den Container neu, falls die App hängt.
Hinweis
Scraping öffentlicher Jobbörsen kann gegen deren AGB verstoßen und zu IP-Sperren führen; nutze es für deine persönliche Jobsuche verantwortungsvoll und mit moderaten Raten. Aufbauend auf JobSpy (MIT).
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